Susanne Hehenberger

Historikerin (Promotion 2003), seit März 2016 Archivarin im Kunsthistorischen Museum Wien, 2009–2016 (gemeinsam mit Monika Löscher) Provenienzforscherin im KHM im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung, 2015–2017 Koordination des Projektes Digitalisierung und Online-Publikation der Zentraldepotkartei(en), seit 2018 Redakteurin für das Lexikon der österreichischen Provenienzforschung. Weitere Informationen: homepage.univie.ac.at/susanne.hehenberger.

Nach Absolvierung der Bundeslehranstalt für Frauengewerbe in Wien und einigen Jahren Heimarbeit bewarb sich die 22-jährige Michaela Sirucek im September 1938 als "Stickerin" (Textilrestauratorin) im

Gustav Benda kam 1846 als zweites von vier Kindern des Ehepaars Samuel und Julie Benda in Prag zur Welt, wo seine Eltern die Firma Wiener führten, die mit Lederwaren handelte.

Nach einigen Jahren Berufserfahrung in der Lohnverrechnung wurde Josefine Berger Anfang 1939 in den Kanzleidienst des

Maria Brunner, seit 1941 NSDAP-Mitglied, war ab Jänner 1944 als Kanzleihilfskraft für den "Sonderauftrag Münzen" tätig.

Helene Buchwieser, Tochter des Architekten und Baumeisters Bruno Buchwieser, studierte ab 1932 Architektur an der Technischen Hochschule in Wien. Während der Studienjahre sammelte sie praktische Erfahrungen als Maurerin, Bautechnikerin und Werkführerin auf den Baustellen ihres Vaters.

Der Numismatiker Fritz Dworschak machte in der NS-Zeit Karriere und übernahm zentrale Funktionen in der Wiener Museumslandschaft.

Am 13. September 1939 wies die für das staatliche Kunstwesen zuständige Abteilung III der Reichsstatthalterei in Wien dem Ministerium für innere und kulturelle Angelegenheiten, Abteilung IV (Erziehung, Kultus und Volksbildung) die ehemalige Kartause Gaming für Bergungszwecke zu.

Der Sohn des akademischen Malers August Ignatz Grósz und von Henriette, née Gräfin Attems, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der Universität Wien.

In Folge des Münchner Abkommens vom 29. September 1938 marschierten am 2. Oktober 1938 deutsche Truppen in das sogenannte Sudetenland, bis dahin Teil der Tschechoslowakei, ein.

Nach einem abgebrochenen Studium der Rechtswissenschaften studierte Lothar Kitschelt, Sohn des Fabriksdirektors August Eduard Kitschelt und dessen Frau Olga Anna Maria Kitschelt, née Freiin von Hartlich-Wallthor, ab dem Wintersemester 1932/33 Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie an den Un

Heinrich Klapsia studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie an der Universität Wien.

Im Juni 1941 wurde das beschlagnahmte und später enteignete Augustiner-Chorherrenstift mitsamt seiner Kunstsammlung der Verwaltung des

Der Wiener Kunsthistoriker Ernst Kris war von 1927 bis 1938 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe im

Teile der kaiserlichen Kunstsammlungen, deren wichtigste Bestände auf die Sammlertätigkeiten Erzherzog Ferdinands II. von Tirol (1529–1595), Kaiser Rudolfs II.

Richardis Wustl arbeitete 1929/30 als Lehrerin für Sport, Zeichnen, Deutsch und Handarbeiten in England. 1931 maturierte sie in Klosterneuburg und studierte anschließend Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien.

Victor Luithlen, Sohn eines Beamten im Ministerium für Handel und Verkehr, promovierte 1927 an der Universität Wien in Musikwissenschaft mit einer Arbeit über Johannes Brahms.

Über den Unternehmer und Kunstsammler Robert Max Rudolf Mayer ist nur wenig bekannt. 1873 als Sohn des Seidenhändlers Rudolf Julius Mayer und dessen Frau Louise Mayer, née Friedmann, in Wien geboren, wurde er in der reformierten Stadtkirche in Wien 1 getauft, seine Mutter war katholisch.

Rudolf Noll studierte klassische Archäologie und Philosophie an der Universität Wien und reichte im Dezember 1929 seine Dissertation Studien zu den Anfängen der Karikatur in der griechischen Vasenmalerei ein.

Karl Prochaska war der Sohn eines gleichnamigen aus Mähren stammenden Wiener Postbeamten und der in Bayern geborenen Marie Prochaska, née Ortner. 1917 rückte er von der Realschule weg in den Kriegsdienst nach Albanien ein.

Mathilde Pfannl war von 1929 bis 1939 als Beamtin der Kleinkaufmannschaft Wien tätig, ab April 1939 arbeitete sie in der Abwicklungsstelle Handel der Wirtschaftskammer Wien.

Carl Reininghaus war der älteste Sohn von Julius Reininghaus und Emilie, née Mauthner Markhof. Nach dem frühen Tod seines Vaters kaufte sein Onkel Johann Peter Reininghaus dessen Anteile der Grazer Brauerei.

Liselotte Seutter von Loetzen, Tochter eines jung verstorbenen Bankdirektors und einer Keramikerin, brachte vielfältige (berufliche) Erfahrungen mit, als sie im Oktober 1942 Mitarbeiterin des "Sonderauftrags Münzen" wurde.

Das Jagdschloss Steinbach bei Göstling befand sich – so wie einige andere Liegenschaften in der Region – bis zum "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im Eigentum Louis Rothschilds.

Paul von Zsolnay kam 1895 als erster Sohn des Tabakindustriellen und österreichischen Generalkonsuls Adolf von Zsolnay (1866–1932) und dessen Frau Klara Amanda, genannt Andy (1876–1956), née Wallerstein, in Budapest zur Welt.