Museum

Am 4. Juli 1776, dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag, übergab der kaiserliche Gesandte Giacomo Durazzo in Venedig Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738–1822) und dessen Frau Marie Christine (1742–1798) eine Sammlung von Kupferstichen, die sie zwei Jahre zuvor in Auftrag gegeben hatten.

Das Schloss Ambras, bestehend aus Hochschloss mit dem Spanischen Saal und dem Unterschloss, liegt oberhalb der Ortschaft Amras in der Stadtgemeinde Innsbruck. Erzherzog Ferdinand II. von Österreich (1529–1595), seit 1564 Tiroler Landesfürst, residierte in Innsbruck.

Die institutionellen Wurzeln des Heeresgeschichtlichen Museums reichen in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück, als im kaiserlichen Zeughaus in der Wiener Renngasse spätestens ab 1759 eine öffentlich zugängliche Ausstellung kaiserlicher Harnische, Prunkwaffen, Kriegstrophäen und Erinnerungsstück

Das Historische Museum der k. k. österreichischen Staatsbahnen, das sich im Administrationsgebäude der Generaldirektion am Wiener Westbahnhof befand, wurde am 1.4.1893 gegründet. Es baute auf älteren Sammlungen auf, die in der Zeit der Privatbahnen angelegt worden waren. So hatte die k. k.

Die Anfänge des heutigen Wien Museums gehen auf die 1860er-Jahre zurück, als der Wiener Gemeinderat eine Kommission für städtische Sammlungen einrichtete, die sich mit dem Erwerb und der Finanzierung von Objekten für ein zukünftiges Stadtmuseum befasste.

Das Joanneum wurde 1811 von Erzherzog Johann gemeinsam mit den Ständen der Steiermark als "Innerösterreichisches Nationalmuseum" gegründet und war in seinen Anfangsjahren vor allem eine Kombination aus Lehr- und Forschungsanstalt sowie Museum mit Schwerpunkt auf naturwissenschaftlichen und techni

Teile der kaiserlichen Kunstsammlungen, deren wichtigste Bestände auf die Sammlertätigkeiten Erzherzog Ferdinands II. von Tirol (1529–1595), Kaiser Rudolfs II.

Den Grundstock der Bestände des späteren Naturhistorischen Museums in Wien bildete die vermutlich 1748 von Kaiser Franz I. Stephan (1708–1765) erworbene Naturaliensammlung des Florentiner Gelehrten Jean de Baillou (1684–1758).

Die Geschichte des Oberösterreichischen Landesmuseums reicht zurück in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1833 gründete Reichsritter Anton von Spaun den Verein des vaterländischen Museums für Österreich ob der Enns mit Inbegriff des Herzogthums Salzburg.

Aufgrund der vehementen Forderung der Secessionisten um Carl Moll und Otto Wagner nach einer öffentlichen Galerie zeitgenössischer Kunst als Gegengewicht zu den kaiserlichen Sammlungen genehmigte Kaiser Franz Joseph I. 1901 die Errichtung einer Modernen Galerie.

Die Österreichische Mediathek wurde 1959/60 als Österreichische Phonothek gegründet. Ihre Aufgabe war der Aufbau eines Archivs von Tondokumenten mit dem Fokus auf Österreich. Die neue Einrichtung gehörte dem Bundesministerium für Unterricht an.

Das Österreichische Museum für Volkskunde, seit 2013 auch unter dem Kurzbezeichnung Volkskundemuseum geführt, entstand aus einem breiten Interesse an ethnologischen bzw. volkskundlichen Themen und der ab der Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten volkskundlichen Wissenschaft.

Das 1889 durch Verfügung des Handelsministers gegründete k. k. Postmuseum war ab 1891 in der Rotunde im Wiener Prater für das Publikum zugänglich.

Das Technische Museum Wien (TMW) wurde zum 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph im Jahr 1908 auf Initiative von Industrie und Gewerbe gegründet und als privates Vereinsmuseum im Mai 1918 eröffnet. Seit der Verstaatlichung 1922 unterstand es dem Handelsministerium.

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum verdankt seinen Namen Erzherzog Ferdinand Karl, dem späteren Kaiser Ferdinand I. (1793–1875), unter dessen Protektorat der bis heute private Museumsverein 1823 gegründet wurde.