Stefan Kurz

Studium der Geschichte und Politikwissenschaft; seit 2013 im Heeresgeschichtlichen Museum/Militärhistorischen Institut (HGM/MHI) tätig; Mitwirkung an mehreren Ausstellungsprojekten u. a. als Co-Kurator von Wanderausstellungen. Forschungsschwerpunkte im Bereich der österreichischen Militärgeschichte des "langen 19. Jahrhunderts" und der Zwischenkriegszeit sowie der Geschichte des HGM/MHI (dzt. Dissertationsprojekt zur Geschichte des k. u. k. Heeresmuseums im Ersten Weltkrieg); seit März 2020 zusätzlich mit der Provenienzforschung im HGM/MHI betraut.

Die institutionellen Wurzeln des Heeresgeschichtlichen Museums reichen in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück, als im kaiserlichen Zeughaus in der Wiener Renngasse spätestens ab 1759 eine öffentlich zugängliche Ausstellung kaiserlicher Harnische, Prunkwaffen, Kriegstrophäen und Erinnerungsstück

Albert Klein, der aus der heutigen Slowakei stammte und wie seine Gattin Szidonie der Israelitischen Kultusgemeinde angehörte, lebte spätestens ab 1903 in Wien, wo er als Holzhändler tätig war.

Der in Ungarn geborene Géza Radó war jüdischen Glaubens und lebte mit seiner ebenfalls der Israelitischen Kultusgemeinde angehörenden Frau Pauline, née Blau, seit spätestens 1902 in Wien.