Gabriele Anderl

Freiberufliche Wissenschaftlerin, Autorin und Journalistin in Wien. War Mitarbeiterin der österreichischen Historikerkommission und ist Mitglied der Kommission für Provenienzforschung sowie Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge) und freie Mitarbeiterin von Radio Ö1. Zahlreiche Publikationen zu zeithistorischen Themen (u. a. zur NS-Vertreibungs- und Beraubungspolitik, zur jüdischen Geschichte, zum NS-Kunst- und Kulturgutraub, zum Kunsthandel sowie zur Flüchtlings- und Asylpolitik in Vergangenheit und Gegenwart. Käthe-Leichter-Preis (1994); Leon-Zelman-Preis für Dialog und Verständigung (2016).

 
 

Sarah Bock

Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Masterarbeit mit dem Titel Der Wiener Kunstmarkt in der Zwischenkriegszeit: Das Auktionshaus für Altertümer Glückselig GmbH (1919–1941). 2015–2016 freiberufliche Provenienzforschung im Auftrag von Neumeister Münchener Kunstauktionshaus, Ketterer Kunst und der Kulturstiftung der Länder. Seit November 2015 in der Abteilung Sammlungsarchiv / Provenienzforschung an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München tätig. Seit 2016 Mitglied im Arbeitskreis Provenienzforschung e.V., seit 2018 institutionsgebundenes Mitglied im Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern (FPB).

 
 

Sonia Buchroithner

Studium der Geschichte und einer Fächerkombination (u. a. Kulturmanagement) an der Universität Innsbruck. Seit 2003 Mitarbeiterin im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum; 2003–2008 Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit; Karenz; seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Sammlungen, v. a. im Bereich der Provenienzforschung.

 
 

Julia Eßl

Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien. 2005–2011 für den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus in der Arbeitsgruppe Kunstrestitution tätig. Seit Mai 2011 Provenienzforscherin in der Albertina im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung, zudem seit 2016 Betreuung der Datenbank der Provenienzmerkmale.

 
 

Konstantin Ferihumer

Studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien. 2013–2016 Mitarbeiter am Institut Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 2016 Provenienzforscher im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung an der Akademie der bildenden Künste Wien.

 
 

Lisa Frank

Kunsthistorikerin und Grafikerin. Seit 2008 Provenienzforscherin im Büro der Kommission für Provenienzforschung, im Jahr 2014 Provenienzforschung in der Zoologischen Hauptbibliothek des Naturhistorischen Museums Wien. Vorträge und Publikationen rund um das Thema Provenienzforschung, zuletzt Mitarbeit an der Online-Edition der Karteien zum sogenannten Zentraldepot für beschlagnahmte Sammlungen in Wien.

 
 

Katinka Gratzer-Baumgärtner

Studium der Restaurierung und der Kunstgeschichte in Florenz und Wien. Seit 2007 in unterschiedlichen Funktionen im Archiv bzw. Research Center der Österreichischen Galerie Belvedere. Als Mitglied der Kommission für Provenienzforschung Schwerpunkt auf der systematischen Erforschung des Kunstinventars sowie der Bestände von Bibliothek und Archiv, als Archivarin Erschließung von Künstlernachlässen und Mitwirkung an wissenschaftlichen Projekten.

 
 

Christina Gschiel

Studium der Kunstgeschichte mit vertiefendem Schwerpunkt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität in Graz. 2009–2013 Provenienzforscherin im Österreichischen Theatermuseum; 2014 Provenienzforscherin in der Österreichischen Galerie Belvedere – jeweils im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung; 2014 Rückkehr ins Theatermuseum in derselben Funktion; Co-Redakteurin der Datenbank der Provenienzmerkmale. Mitherausgeberin des Bandes schneidern und sammeln – Die Wiener Familie Rothberger (2010) in der Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung.

 
 

Susanne Hehenberger

Historikerin (Promotion 2003), seit März 2016 Archivarin im Kunsthistorischen Museum Wien, 2009–2016 (gemeinsam mit Monika Löscher) Provenienzforscherin im KHM im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung, 2015–2017 Koordination des Projektes Digitalisierung und Online-Publikation der Zentraldepotkartei(en), seit 2018 Redakteurin für das Lexikon der österreichischen Provenienzforschung. Weitere Informationen: homepage.univie.ac.at/susanne.hehenberger/.

 
 

Birgit Kirchmayr

Historikerin, Assoziierte Professorin am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. 2001–2007 Mitarbeit am Projekt Geraubte Kunst in Oberdonau, bis 2013 freie Mitarbeiterin im Bereich Provenienzforschung für das Oberösterreichische Landesmuseum; Ausstellungskuratorin (u. a. Kulturhauptstadt des Führers, Schlossmuseum Linz 2008/09; Aphrodite. Eine Bestandsaufnahme, Stadtmuseum NORDICO Linz 2018); 2017 Habilitation mit einer Monografie über Auto-/Biografik von Künstler_innen im Kontext österreichischer Politik und Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert.

 
 

Christian Klösch

Studium der Astronomie, Geschichte und Philosophie an der Universität Graz (1987–1996) und Universität Wien (2003–2006). Mitinitiator der Austrian Heritage Collection at the Leo Baeck Institute in New York im Rahmen des Gedenkdienst (1996/97), Mitarbeiter der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien (1997–2002), wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Historikerkommission Wien (1999–2004), seit 2005 Provenienzforschung am Technischen Museum Wien mit Österreichischer Mediathek (Abteilungsleitung) und seit 2012 Kustos in der Abteilung Verkehr/Mobilität zuständig für die Bereiche Weltraum und Exklusion und Inklusion von Mobilität. Weitere Infos: www.christiankloesch.at.

 
 

Karin Leitner-Ruhe

Kunsthistorikerin. Seit 2013 Chefkuratorin der Alten Galerie am Universalmuseum Joanneum in Graz. Seit 1992 im Joanneum tätig, Sammlungskuratorin für die Mittelalterliche Sammlung und das Kupferstichkabinett in der Alten Galerie. Kuratorin zahlreicher Graphikausstellungen. Seit 1998 für die Provenienzforschung am UMJ tätig, 2003–2013 mit einer Halbtagsstelle. Mitherausgeberin des Restitutionsberichtes 2010 am UMJ sowie weitere zahlreiche Publikationen zur Provenienzforschung am UMJ, zur mittelalterlichen Kunst in Österreich und Slowenien sowie zur steirischen Druckgraphik und Werken aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts. Seit 1995 Lehrbeauftragte am Kunsthistorischen Institut der Karl-Franzens-Universität in Graz. 2002–2004 Lehrbeauftragte am Kunsthistorischen Institut der Technischen Universität in Graz.

 
 

Andreas Liška-Birk

Studium der Geschichte / Fächerkombination mit Schwerpunkt auf Zeitgeschichte und Spanisch (Promotion 1999). Seit 1992 als Kulturvermittler in diversen Ausstellungen tätig (NÖ Landesausstellungen, Künstlerhaus, Museum Niederösterreich); 2000 Mitarbeiter der Historikerkommission der Republik Österreich; 2001–2014 Historiker beim Allgemeinen Entschädigungsfonds; seit 2015 Provenienzforscher für die NÖ Landessammlungen, angestellt bei der Donau-Universität Krems.

 
 

Monika Löscher

Historikerin, 2005 Promotion an der Universität Wien; u. a. Mitarbeiterin beim Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus sowie im Forschungsprojekt NS-Provenienzforschung an der UB-Wien. Seit April 2009 Provenienzforscherin im Kunsthistorischen Museum Wien im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung. Mitglied im Arbeitskreis Provenienzforschung e. V.

 
 

Monika Mayer

Historikerin, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und europäischen Ethnologie an den Universitäten Innsbruck und Wien. Leiterin des Archivs der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien, Mitglied der Kommission für Provenienzforschung. Zahlreiche Publikationen und Vorträge zur Museumsgeschichte, Provenienzforschung und zur Kunstpolitik im Austrofaschismus und Nationalsozialismus – u. a. 2012 mit Eva Blimlinger Herausgeberin von Kunst sammeln – Kunst handeln. Beiträge des internationalen Symposiums in Wien (Band 3 der Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung).

 
 

Walter Mentzel

Historiker. 1997 Promotion an der Universität Wien / Institut für Zeitgeschichte zum Thema Kriegsflüchtlinge und Flüchtlingspolitik in der Habsburgermonarchie und der frühen Ersten Republik. 1995–2004 Mitarbeiter der Österreichischen Gesellschaft für historische Quellenstudien im Österreichischen Staatsarchiv (Bearbeiter mehrerer Editionsbände der Ministerratsprotokolle der Ersten und Zweiten Republik). Mitarbeit an zeitgeschichtlichen Forschungs- und Buchprojekten sowie Ausstellungen. Seit 2007 Mitarbeiter und Provenienzforscher an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien / Zweigbibliothek für Geschichte der Medizin. Mitglied der Arbeitsgruppe NS-Provenienzforschung der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB). Geschäftsführer des Vereins Netzwerk – Arbeitsgemeinschaft freiberuflicher HistorikerInnen. Weitere Schwerpunkte: Fotografiegeschichte, Kriegsflüchtlinge und Flüchtlingspolitik im Ersten Weltkrieg, österreichische Zeitgeschichte. Weitere Informationen zu Forschungsarbeiten und Publikationen: waltermentzel.wordpress.com/.

 
 

Gerhard Milchram

Historiker und Kurator. Studium der Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Wien, Studien- und Forschungsaufenthalte in Israel, Absolvent der internationalen Sommerakademie für Museologie der Universitäten Klagenfurt, Wien, Graz und Innsbruck, ab 1993 Kulturvermittler und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Jüdischen Museum Wien, 1997–2010 Kurator, seit 2011 im Wien Museum im Department für Geschichte und Stadtleben nach 1918. Gemeinsam mit Michael Wladika Provenienzforschung im Wien Museum. Forschungen, Publikationen und Ausstellungen zur österreichisch-jüdischen Geschichte und zur Wiener Stadtgeschichte.

 
 

Anneliese Schallmeiner

Studium der Kunstgeschichte in Wien. Seit 1999 Mitglied der Kommission für Provenienzforschung Österreich und Mitarbeiterin im Archiv des Bundesdenkmalamtes. Seit 2012 Archivarin des Archivs des Bundesdenkmalamtes. Forschungsschwerpunkte: Die Denkmalbehörde in Wien vor und während des "Anschlusses" Österreichs an das Deutsche Reich, Bergung von Kulturgut sowie die Lagerung und Rückführung von Objekten in bzw. aus der Operationszone Adriatisches Küstenland.

 
 

René Schober

Jurist und Kunsthistoriker mit Schwerpunkten in Kulturrecht, Provenienzforschung, bildender und angewandter Kunst des 20. Jahrhunderts und den graphischen Künsten; 2009–2015 Provenienzforschung, wissenschaftliche Mitarbeit und Projektarbeit in der Kunstsammlung der Universität für angewandte Kunst Wien; 2013–2015 Provenienzforschung in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung; seit 2015 Kustode des Kupferstichkabinetts der Akademie der bildenden Künste Wien.

 
 

Pia Schölnberger

Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien; unter anderem Mitarbeit beim Allgemeinen Entschädigungsfonds sowie in den NS-"Euthanasie"-Gedenkstätten Hartheim und "Am Spiegelgrund"; 2008–2011 Projektmitarbeit zu politisch motiviertem Vermögensentzug in Wien 1933–1938 am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien; Promotion mit einer Arbeit zum austrofaschistischen Anhaltelager Wöllersdorf; 2011–2017 Provenienzforscherin in der Albertina im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung, seit 2017 im Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur, tätig.

 
 

Claudia Sporer-Heis

Studium der Geschichte und der Klassischen Philologie an der Universität Innsbruck. Seit 1988 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, seit 1999 Provenienzforscherin für das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, seit 2009 Kustodin der Historischen Sammlungen. Publikationen zur Tiroler Geschichte und Kulturgeschichte; Kuratierung zahlreicher Ausstellungen.

 
 

Claudia Spring

Historikerin. 2008 Promotion an der Universität Wien mit einer (2009 publizierten) Dissertation über NS-Zwangssterilisationen in Wien. Mitarbeit in verschiedenen zeitgeschichtlichen Forschungsprojekten, u. a. zur sogenannten Entschädigungsgesetzgebung (im Auftrag der Historikerkommission der Republik Österreich), zur Anthropologie im Nationalsozialismus (FWF-Projekt am NHM Wien), zur Anatomischen Wissenschaft der Universität Wien 1938–1945 (Senatsprojekt der Universität Wien), weiters Provenienzforschung im NHM Wien. Seit Februar 2015 Provenienzforscherin im Museum für Volkskunde in Wien. Weitere Infos zu Forschungen und Publikationen: www.claudia-spring.at.

 
 

Anita Stelzl-Gallian

Kunsthistorikerin, seit 1997 im Archiv des BDA tätig und seit 1998 Provenienzforscherin im Büro der Kommission für Provenienzforschung. Beiträge zur Sammlungsgeschichte, zuletzt Mitarbeit am Projekt "Sonderauftrag Ostmark" (Band 7 der Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung).

 
 

Markus Stumpf

Wissenschaftlicher Bibliothekar, Historiker und NS-Provenienzforscher. Leiter der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte und die NS-Provenienzforschung der Universitätsbibliothek der Universität Wien. Mitherausgeber der Schriftenreihe Bibliothek im Kontext (open access, peer reviewed, Vienna University Press/V&R unipress); zahlreiche Publikationen, zuletzt Mitherausgeber des Tagungsbandes Treuhänderische Übernahme und Verwahrung. International und interdisziplinär betrachtet, Göttingen 2018.

 
 

Leonhard Weidinger

Historiker. Seit 2005 Provenienzforscher im MAK, Wien, im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung. 2011–2013 und 2016–2017 Mitarbeit am Projekt "German Sales" des Getty Research Institutes, Los Angeles. 2017–2018 Mitarbeit am Projekt zum "Führerbau-Diebstahl" im April 1945, seit 2018 Leitung des Projekt zum Auf- und Ausbau einer Datenbank für die Erfassung und Auswertung der Quellen zum CCP München, beide am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München. Seit 2014 Vorstandsmitglied, seit 2017 Vorsitzender des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. Zahlreiche Publikationen und sowie Produktionen in verschiedenen Medien. Lehraufträge an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: österreichische Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert, digitale Medien in der Geschichtswissenschaft.